Gruppe: ProstatakrebsDie Selbsthilfegruppe Prostatakrebs trifft sich monatlich. Prof. Dr. med. Florian Fuller nimmt als Experte regelmäßig an den Treffen der SHG Prostatakrebs in der Lila Villa teil, um Fragen zu beantworten und um Ratschläge zu erteilen. Er ist in der Klinik für Urologie am CTK für sämtliche Krebsoperationen mit dem Da Vinci Roboter zuständig.Die Treffen der Selbsthilfegruppe stehen allen Interessierten offen.Weitere Informationen erhalten Sie über:Prof. Dr. med. Florian Fuller – Urologie – Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH (ctk.de)„Mein Ziel ist es, dass neue Patienten, die über die der SHG Prostatakrebs Rat suchen, erfahren, dass ich Ihnen mit meiner regelmäßigen Teilnahme und Expertise bei den SHG Treffen in der Lila Villa beratend zur Seite stehe.“Zitat Prof. Dr. med. Florian Fuller     Termine der Selbsthilfegruppe Prostata 202514.01.2025 11.02.2025 11.03.2025 08.04.2025 13.05.2025 10.06.2025 09.09.2025 14.10.2025 11.11.2025 09.12.2025Um Voranmeldung bei der REKIS Cottbus wird gebeten.jeweils 14:30 bis 16:00 Uhrin der Lila Villa (Thiemstr.55, 03050 Cottbus)Über den Sinn einer Selbsthilfegruppe ProstatakrebsSelbsthilfegruppen bei Krebs? „Das ist ja so, wenn sich Betroffene zum Kaffeeklatsch treffen oder mit anderen Worten, dort werden ja die Leidensgeschichten breitgetreten, die beschäftigen sich nur mit ihrer Krankheit“.Solche Meinungen und Vorurteile sind häufig aus Medizinerkreisen oder von Bürgern die keinerlei gesundheitliche Probleme haben, zu hören.Werden Selbsthilfegruppen wirklich benötigt? Ich denke ja!Durch Nichtbetroffene wird das Thema PCa häufig tabuisiert. Schweigen und verschweigen in der Hoffnung es trifft mich nicht. Erst dann, wenn man selbst betroffen ist, slt sich einem die Frage: Wohin wenden, wer ist betroffen und kann mir Informationen geben? etc.Selbsthilfegruppen sind ein wesentlicher Faktor der zur Genesung beitragen kann. Warum wird dies so betont? Betroffene beantworten hier Fragen von Betroffenen untereinander.Wir treffen uns jeden zweiten Dienstag im Monat. Die aktuellen Termine ersehen Sie auf der Seite „Aktuelle Termine“. Wir erarbeiten uns für die Gruppentreffen ein Programm für das aktuelle Jahr (sh. Termine). In diesem Programm sind allgemeine Diskussionen aber auch konkrete Vorträge mit speziellen Themen zu medizinischen u. juristischen Fragen sowie zur Ernährung und zu Sozialgesetzen etc. enthalten.Zu unseren Treffen können und sollen auch die Ehefrauen mitkommen. Auch sie können sich austauschen und Kontakte knüpfen.Oft rufen auch Männer und Frauen bei mir an, die nicht zu den regelmäßigen Treffen kommen können oder wollen. Sie wollen einfach nur reden, dass ihnen jemand, nicht aus der Familie kommend, zuhört. Auch für Sie bin ich, sind wir da. Wir wollen Ansprechpartner für Neubetroffene in ihrem Kummer bzw. bei ihren Sorgen sein.In der Gruppe finden sich Männer zusammen, und dies ist besonders zu erwähnen, die sich in verschiedenen Stadien der Erkrankung befinden: Neuerkrankte mit viel Unsicherheit, einige die schon Jahre in Behandlung sind wegen Rezidiven oder Metastasen. Einige der Betroffenen kommen erst nach Beendigung ihrer Therapien oder es gibt Betroffene, die nach der Therapie keine Probleme haben und uns wieder verlassen. Jeder sucht seine Zeit, wann er uns braucht und wann die Gruppe Erfahrung und Mut geben kann. Jeder kann seine Erfahrungen, Erfolge und Probleme einbringen, dies macht die Gruppe wertvoll. Wir haben keinen „Vereins-Zwang“ und pflegen einen inneren Zusammenhalt.Der Wert der Gruppe soll nicht an der Anzahl der Teilnehmer gemessen werden sondern daran, wenn gesagt wird: „Es ist gut, dass es euch gibt, schön, dass ich weis wohin ich mich mit meiner Angst, meinen Zweifeln und Fragen wenden kann.Zusammenfassend soll festgeslt werden: Die Selbsthilfegruppe soll Betroffenen, die in ihrer körperlichen und seelischen Gesamtheit verletzt wurden, die jetzt ein anderes Leben leben oder leben müssen, wieder Mut geben und ihnen zeigen, dass dieses Leben nicht einsamer sein muss. Wir leben nach und mit unserem Krebs bewusster, auch Dank unserer Selbsthilfegruppe.Wir laden interessierte Bürger und Betroffene zu unseren Veranstaltungen und zu individuellen Gesprächen ein.Information der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs zu ProstataerkrankungenIn Deutschland erkranken jährlich rund 32.000 bis 38.000 Männer neu an Prostatakrebs. Damit ist der Krebs der Vorsteherdrüse in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Pro Jahr fordert die Krankheit landesweit rund 12.000 Menschenleben.Wir müssen gemeinsam durch Prostatakrebs verursachtes persönliches Leid lindern und die hierdurch verursachten enormen Kosten im Gesundheitswesen verringern.Wir fordern alle nicht betroffenen Männer auf, aktiv zu werden gegen diese Erkrankung.  Um den Anteil der tödlichen Erkrankungen zu senken, ist eine Vorsorgeuntersuchung ab dem 45. Lebensjahr notwendig.Ein besonders wichtiger Teil der Untersuchung ist die Messung des prostataspezifischen Antigens (PSA).   Dies ist im Moment die beste Methode, um eine Erkrankung frühzeitig zu erkennen und sie mit guten Chancen behandeln zu können.Die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Cottbus bittet alle Männer verantwortlich an Ihren Familien zu handeln und regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen, die übrigens auch nicht weh tut.   Männer begehen einen großen Fehler wenn sie die Chancen der Vorsorgeuntersuchung nicht nutzen.  Sie berücksichtigen nicht, dass im frühen und mittleren Stadium der Prostatakrebs keinerlei Symptome verursacht.   Bereitet Prostatakrebs aber erst einmal Missempfinden oder gar Schmerzen, ist eine Heilung nicht mehr möglich.Wir wollen wir auf die dringende Notwendigkeit von Verbesserungen in der Behandlung des Prostatakrebses hinweisen.So ist eine deutliche Verbesserung der finanziellen Förderung der Prostatakrebsforschung erforderlich.  Denn pro Jahr geben der Bund und die Länder zusammen nur 1 Million Euro für die Forschung aus.  Während in derselben Zeit aus Steuermitn zum Beispiel der Tabakanbau mit 150 Millionen Euro subventioniert wurde, und 11 Millionen Euro für Leistungsprüfungen in der Tierzucht aufgewendet wurden.In den USA werden z.B. im gleichen Zeitraum 18-mal mehr  Steuermitfür die Prostatakrebsforschung aufgewendet als in Deutschland.Es ist auch dringend erforderlich Prostatakrebszentren innerhalb von onkologischen Zentren nach dem Vorbild der Brustkrebszentren zu schaffen.Viele Prostatakrebspatienten fühlen sich alleine gelassen und haben Probleme ihre Sorgen und Ängste in der Familie oder mit Freunden zu besprechen.  Außerdem scheint es in der Natur des Mannes zu liegen, Probleme alleine klären zu wollen. Bei der Erkrankung Krebs ist das jedoch kein guter Lösungsversuch.  Außerdem ist Krebs ein schwieriges Thema und wer hat schon  eigene Erfahrungen und kennt die notwendigen Hilfen.Es gibt die Möglichkeit, eigene Sorgen und Fragen mit Menschen in einer ähnlichen Situation zu besprechen. Das sind die Prostatakrebs – Selbsthilfegruppen in der gesamten Bundesrepublik, in denen informativ und vertraulich Hilfe gegeben wird. Es wird daher jedem Krebspatienten nutzen, wenn er mit einer Selbsthilfegruppe Kontakt aufnimmt oder sich dieser anschließt.  Dort wird er festslen, dass er mit seiner Krankheit nicht alleine ist und dass er dort Erfahrungen und Kenntnisse zu dieser Erkrankung vorfinden wird.Im Raum Cottbus gibt es zurzeit folgende aktive Selbsthilfegruppe: SHG Prostatakrebs Cottbus.Weitere Informationen erhalten Sie über die REKIS Cottbus.